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Einflussfaktoren - PageRank-Verfahrens

Einflussfaktoren im Rahmen des PageRank-Verfahrens

Es wurde bereits vielerorts diskutiert, ob für die PageRank-Berechnung seit der Veröffentlichung der wissenschaftlichen Arbeiten durch Lawrence Page und Sergey Brin weitere Kriterien als nur die einfache Link-Struktur des Webs für die Berechnung des PageRanks hinzugezogen wurden. Lawrence Page selbst skizziert in der Patentschrift zum PageRank-Verfahren die folgenden potentiellen Einflussfaktoren:


  • Die Stärke der Hervorhebung eines Links
  • Die Position eines Links innerhalb des Dokuments
  • Die Distanz zwischen Webseiten
  • Die Bedeutung einer verweisenden Seite
  • Die Aktualität einer verweisenden Seite


  • Die Implementierung dieser weiteren Einflussfaktoren würde zunächst auf bessere Annäherung des Random Surfer Modells an tatsächliches Nutzerverhalten abzielen. Mit der Einbeziehung von Hervorhebung und Position eines Links geht man davon aus, das ein Benutzer nicht völlig wahllos klickt, sondern unabhängig vom Ankertext eher die deutlich erkennbaren und unmittelbar sichtbaren Links verfolgt. Mit der Berücksichtigung der anderen Faktoren könnte Google darüber hinaus eine weit größere Flexibilität in der Bestimmung der Bedeutung eines eingehenden Links für eine Webseite erreichen, als durch die bereits erwähnten Methoden.

    Ob einzelne dieser Faktoren tatsächlich in das PageRank-Verfahren implementiert sind, ist empirisch kaum zu belegen, und soll deshalb an dieser Stelle auch nicht ausführlich diskutiert werden. Es soll vielmehr erörtert werden, auf welche Art und Weise weitere Einflussfaktoren in den PageRank-Algorithmus implementiert werden könnten und welche Möglichkeiten zur Einflussnahme auf den PageRank seitens Google sich hierdurch ergeben.
    Quelle: pr.efactory.de

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